Ursprüngliche Idee

  • Mittels Photovoltaikanlagen Strom zu produzieren ist in aller Munde und viele Hausbesitzende überlegen sich eine eigene Anlage auf ihr Dach zu bauen und so eigenen Strom zu produzieren. Das war ursprünglich auch die Idee von Rico Maag. Solarstrom sollte ein weiterer Beitrag zur Energiewende sein und sein Haus ökologischer machen. Ausserdem macht es Sinn, Kapital auf diese Weise anzulegen.

  • Solarstrom wird im Idealfall direkt vor Ort und sofort gebraucht (Eigennutzung). Da sich Verbrauchs- und Produktionszahlen selten gleichen, muss in einem Einfamilienhaus der grösste Teil des produzierten Stromes ins reguläre Stromnetz eingespiesen und wo anders genutzt werden. Das ist technisch relativ einfach zu bewerkstelligen, nur erhält man von den Netzbetreibern dafür bedeutend weniger Geld pro Kilowattstunde, als wenn man den Strom selber braucht und so die Kosten dafür spart. Der Bau einer Anlage auf dem eigenen Dach löst Anschaffungs- und Installationskosten aus. Ist die Anlage klein, verschiebt sich der Preis stark zu Lasten der Planungs- und Baukosten. Sprich, je grösser eine Anlage, desto tiefer der Preis pro Quadratmeter. Folglich müsste eine Photovoltaikanlage möglichst gross sein, und der produzierte Strom vor Ort zum Zeitpunkt der Herstellung gleich verwendet werden (hoher Eigennutzungsanteil). Die Degersheimer Schulanlagen Oberstufe und Steinegg würden mehrere positive Faktoren vereinen. Erstens sind die Dächer, respektive Teile der Dächer, gut geeignet und zweitens verbrauchen beide Gebäude im Vergleich zu einem Ein- oder Mehrfamilienhaus viel Strom. Die Solargenossenschaft würde auf einem oder beiden Gebäuden Photovoltaikanlage bauen und betreiben.

  • In einer Solargenossenschaft können sich Interessierte finanziell an einer grossen Anlage beteiligen. Die Genossenschaft würde den Strom verkaufen und den erwirtschafteten Ertrag für Unterhalt, Verzinsung der Genossenschaftsanteile, Dachnutzung und für Amortisation verwenden. Mit diesem Modell ist es jedoch nicht möglich, den Strom selber zu nutzen, was ja bei vielen Hausbesitzenden eigentlich das Ziel wäre. Aber es ist möglich, mit verhältnismässig wenig Geld, Sonnenstrom zu fördern. Ausserdem würde das Geld einen besseren Zins erwirtschaften, als wenn es auf einem Bankkonto liegt. Wird das Geld mittels Anteilscheine generiert, kann jeder Genossenschafter und jede Genossenschafterin das Geld wieder zurückholen.

Solargenossenschaft Degersheim Dächer Steinegg

Projekte

  • In einer Absichtserklärung zwischen der politischen Gemeinde Degersheim und der SogeDe sind bereits die wichtigsten Eckpunkte verschriftlicht. Die Gemeinde ist interessiert, der künftigen Genossenschaft die besagten Dachflächen zur Verfügung zu stellen und den auf dem Dach produzierten Strom im Schul- und Mehrzweckbetrieb zu nutzen. Das Vertragswerk dazu ist in Bearbeitung.

  • Auf dem Dach der Oberstufe sind die Vorabklärungen am weitesten vorangeschritten. Eine PVA ist machbar. Die Projektgruppe hat zusammen mit der Gemeinde definiert, wie die Anlage aussehen soll, wo die Installationen gemacht werden sollen, wie die Dachsicherheit gewährleistet wird und vieles mehr. Lokale wie auch nationale Solateure wurden mitte Mai eingeladen, uns eine solche Anlage zu offerieren.

  • Bei den Dächern der Mehrzweckanlage Steinegg sind wir noch nicht so weit. Weitere Abklärungen werden uns zeigen, ob auch dort eine Anlage möglich ist.

 

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Genossenschaft

  • Die Genossenschaft wurde am 13. März 2021 von 9 Personen aus Degersheim gegründet. Der Vorstand hat seine Arbeit aufgenommen und die Projektgruppe treibt die Planung und Realisierung der PVAs voran. Am 30. März 2021 wurde die SogeDe im Handelsregister Kanton St. Gallen eingetragen.

  • Am 17. Juni fand eine aussserordentliche GV statt, um über die Realisierung der ersten Anlage zu entscheiden. Die GV sprach dem Vorstand sein Vertrauen aus und beauftragt die Erstellung der ersten Anlage.

  • Voraussichtlich ende Oktober 2021 sollte die Anlage ans Netz gehen und Strom produzieren.

 

Solargenossenschaft Degersheim Stimmen aus dem Dorf

PVA Schulhaus Oberstufe

Die Anlage ist bis ins kleinste Detail geplant. Ab dem 3. August ist das Baugesuch öffentlich ausgeschrieben und kann auf der Gemeinde eingesehen werden. Bei Fragen dürfen Sie uns gerne via dem Kontaktformular auf der Startseite kontaktieren.